NewsletterNewsletter

Bis zu € 50.000,-- Strafen bei nicht ordnungsgemäßer Entlohnung von Dienstnehmern

Dem Dienstgeber droht nicht nur ein möglicherweise kostenintensives Verfahren vor dem Arbeitsgericht, sondern allenfalls auch eine hohe Verwaltungsstrafe, verbunden mit Nachzahlungen an den Dienstnehmer, wenn diese unter dem kollektivvertraglichen Mindestlohn entlohnt werden.

 

Es wurden nämlich neue Strafbestimmungen durch das mit 28.04.20111 in Kraft getretene Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz geschaffen, die für denjenigen hohe Geldstrafen vorsehen, der bei der Beschäftigung insbesondere ausländischer (aber nicht nur) Arbeitnehmer an der kollektivvertragswidrigen, zu g

30.09.2013 - Was ist noch zu tun?

Anspruchszinsen:

Wenn sich aus der Körperschafts- oder Einkommensteuerveranlagung eine Nachzahlung ergibt, müssen für den Zeitraum ab 1.10. des Folgejahres Zinsen, die Anspruchszinsen, an das Finanzamt bezahlt werden. Eine Zinszahlung kann man dadurch vermeiden, indem man eine entsprechende Anzahlung an das Finanzamt leistet, die Zahlung muss genau bezeichnet werden und dem bestimmten Jahr zugeordnet werden können.

Änderungen bei der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge

Im Jahr 2003 wurde die prämienbegünstigte, d.h. staatlich geförderte Zukunftsvorsorge eingeführt, um eine zusätzliche Säule neben dem staatlichen Pensionssystem zu schaffen und den Österreichern eine weitere Spar- bzw. Anlageform zu bieten. Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge ist aus Anlegersicht dadurch gekennzeichnet, dass ab der ersten Einzahlung eine mindestens zehnjährige Kapitalbindung besteht und nach Ablauf dieser Frist diverse Möglichkeiten zur Auszahlung bzw. Weiterveranlagung bestehen.

Geringeres Mindestkapital bei GmbH - Möglichkeiten durch eine Kapitalherabsetzung

Seit 1. Juli 2013 beträgt das Mindeststammkapital einer GmbH anstatt bislang 35.000 € nur mehr 10.000 €. Für bestehende GmbHs gibt es daher die Möglichkeit, durch eine ordentliche Kapitalherabsetzung Gelder außerhalb einer Gewinnausschüttung an die Gesellschafter auszuzahlen.

Änderungen beim Kinderbetreuungsgeld

Im Parlament wurde am 13.6.2013 die Novelle zum Kinderbetreuungsgeld beschlossen, welche mit 1.1.2014 wirksam wird. Die Änderungen betreffen einige Detailpunkte und sollen vor allem Härtefälle vermeiden:

  • Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld und der Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld von derzeit 6.100 € auf 6.400 €.

Negativer Basiszinssatz verringert Stundungs-, Aussetzungs-, Anspruchs- und Berufungszinsen

Seit 8.Mai 2013 gelten neue Stundungs-, Aussetzungs-, Anspruchs und Berufungszinsen, da Anfang Mai der Basiszinssatz von der EZB von 0,38 % auf – 0,12 % gesenkt wurde. Einen negativen Basiszinssatz hat es in den letzten 10 Jahren noch nie gegeben!

VwGH bestätigt EuGH-Rechtsprechung zum nachträglichen Beförderungsnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

Das Erfüllen der Voraussetzungen für das Vorliegen von umsatzsteuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferungen ist ein regelmäßiges Thema in Betriebsprüfungen. Es muss eindeutig und leicht nachprüfbar nachgewiesen werden, dass der Unternehmer selbst oder der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert hat.

EU-Beitritt Kroatiens ab 1. Juli 2013 - was sich für österreichische Unternehmer ändert

Durch den EU-Beitritt Kroatiens kommt es ab Juli 2013 zu einigen Änderungen im Bereich der Umsatzsteuer. Kroatien selbst hat das innerstaatliche Umsatzsteuerrecht in den letzten Jahren bereits sukzessive an die EU-Richtlinien angepasst, sodass der Übergang weitgehend problemlos funktionieren sollte. Warenlieferungen und Dienstleistungen von und an kroatische Unternehmen unterliegen ab Juli 2013 den Regelungen für innergemeinschaftliche Erwerbe bzw. innergemeinschaftliche Lieferungen.

Zahlungsverzugsgesetz - pünktlich zahlen zahlt sich aus

Das Mitte März 2013 in Kraft getretene Zahlungsverzugsgesetz sieht strengere Konsequenzen bei nicht fristgerechter Bezahlung vor und soll dazu beitragen, die bei dem Gläubiger durch die Verzögerung hervorgerufenen Kosten zu verringern. Eine wesentliche Neuerung gilt bei Banküberweisungen zwischen Unternehmern (B2B) bzw.

Steuerliche Erleichterung iZm Katastrophenschäden



BMF: Steuerliche Erleichterungen iZm Katastrophenschäden


Rechtsnews 2013, 15228 vom 05.06.2013

Anlässlich der Hochwasserkatastrophe informiert das Finanzministerium über mögliche steuerliche

© 2012 Mag. Andreas Valsky, LL.M., 2000 Stockerau