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USt: Bewirtung und damit verbundener Zuwendungen an Geschäftspartner und Mitarbeiter

Bei Geschäftsterminen kommt es häufig vor, dass die angefallenen Bewirtungsaufwendungen von einem Geschäftspartner übernommen werden. Daraus ergibt sich die Frage inwiefern dem Unternehmer, der die Kosten der Bewirtung trägt, ein Vorsteuerabzug zusteht.

Unter Bewirtungsaufwendungen fallen das Geschäftsessen innerhalb und außerhalb des Betriebes, sowie die Übernahme der Hotelkosten des Geschäftsfreundes und dessen Arbeitnehmer. Als Geschäftsfreunde gelten jedoch nicht die Mitarbeiter des Steuerpflichtigen.

Handwerkerbonus für zwei weitere Jahre verlängert!

Gute Nachrichten für alle jene, bei denen Renovierungsarbeiten anstehen. Der seit 2014 bestehende Handwerkerbonus wird auch für die Jahre 2016 und 2017 wieder neu aufgelegt. An Förderungen stehen für die beiden Jahre insgesamt € 40 Mio.  zur Verfügung (vermutlich jeweils € 20 Mio. pro Jahr, wobei für die Fortführung der Aktion im Jahr 2017 ein im Jahr 2016 zum Vorjahr schwächeres reales Wirtschaftswachstum Voraussetzung ist).

Ist ein Urlaubsvorgriff des Dienstnehmers erlaubt?

Jetzt vor der Urlaubszeit stellt sich oft die Frage ob ein Dienstnehmer berechtigt ist, auf einen erst entstehenden Urlaubsanspruch vorzugreifen. Grundsätzlich gilt: Ein Urlaubsvorgriff ist zulässig, muss aber vereinbart werden. Wird er lediglich gewährt, dazu aber nichts Besonderes vereinbart, werden die vorgezogenen Urlaubstage auf den erst zukünftig entstehenden Urlaubsanspruch nicht angerechnet! Das Urlaubsgesetz sieht nämlich nicht vor, dass der Arbeitgeber zu viel verbrauchte Urlaubstage in die nächste Periode übertragen kann.

Doch noch Erleichterungen bei der Registrierkassenpflicht

Der Verfassungsgerichtshof konnte in der durchaus umstrittenen Registrierkassenpflicht keine Verfassungswidrigkeit erkennen. Nun ist es erfreulicherweise durch den

Kreditbearbeitungsgebühr laut Obersten Gerichtshof doch zulässig

Hatte es im Juli 2015 aufgrund eines Urteils des Landesgerichts Innsbruck noch ausgesehen als wäre die Verrechnung einer Kreditbearbeitungsgebühr für Konsumkredite unzulässig, so hat der Oberste Gerichtshof nunmehr am 30.3.2016 anders entschieden.

Kein Werbungskostenpauschale ohne tatsächlich angefallene Werbungskosten

Die Pauschalierung von Werbungskosten ist eine in der Praxis relevante Verwaltungsvereinfachung, weil in Fällen, in denen eine genaue Ermittlung der Werbungskosten mit unverhältnismäßigen Schwierigkeiten verbunden ist, Durchschnittssätze im Verordnungswege festgelegt werden können. Praktische Bedeutung hat dies beispielsweise für unselbständig tätige Vertreter, Journalisten, Musiker oder Schauspieler.

Kein Werbungskostenpauschale ohne tatsächlich angefallene Werbungskosten

Die Pauschalierung von Werbungskosten ist eine in der Praxis relevante Verwaltungsvereinfachung, weil in Fällen, in denen eine genaue Ermittlung der Werbungskosten mit unverhältnismäßigen Schwierigkeiten verbunden ist, Durchschnittssätze im Verordnungswege festgelegt werden können. Praktische Bedeutung hat dies beispielsweise für unselbständig tätige Vertreter, Journalisten, Musiker oder Schauspieler.

Vorsteuervergütung für Drittlandsunternehmer

Am 30.6.2016 endet die Frist für die Rückvergütung von in Drittländern (z.B. Schweiz, Türkei) entrichteten Vorsteuerbeträgen. Österreichische Unternehmen, die davon betroffen sind, sollten daher rechtzeitig einen entsprechenden Antrag stellen.

Information des Bundesministeriums für Finanzen zu Änderungen bei der Gebäudeabschreibung

Im Rahmen der Steuerreform 2015/16 wurde auch die Absetzung für Abnutzung (kurz AfA) für Gebäude im betrieblichen Bereich auf (bis zu) 2,5% p.a. vereinheitlicht. Da diese Änderung für im Jahr 2016 beginnende Wirtschaftsjahre gilt, ist sie auch auf bereits bestehende Gebäude anzuwenden. Dadurch kommt es zu Überführungen von 2% bzw. 3% auf den AfA-Satz von 2,5%.

Aufteilung des pauschalen Entgelts über Beherbergung und Verköstigung

Mit 1. Mai 2016 kam es bekanntlich zu einer Umsatzsteuererhöhung in der Hotellerie. Für Beherbergungsleistungen gilt nicht mehr wie bisher der 10%ige Umsatzsteuersatz sondern die Umsätze sind mit 13% zu versteuern. Nicht von der Erhöhung betroffen ist der Umsatzanteil für ein ortsübliches Frühstück (inklusive nicht alkoholischer Frühstücksgetränke), der wie bisher mit 10% versteuert werden kann.

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© 2012 Mag. Andreas Valsky, LL.M., 2000 Stockerau