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Erhöhung der Wiener Dienstgeberabgabe

Mit Wirksamkeit ab 1.6.2012 wird die Wiener Dienstgeberabgabe („U-Bahn-Steuer“) von bisher € 0,72 auf € 2,- für jeden Dienstnehmer und für jede angefangene Woche eines bestehenden Dienstverhältnisses erhöht.

Spenden als Betriebs- bzw. Sonderausgaben

Bekanntermaßen sind Spenden an Forschungseinrichtungen bzw. für mildtätige Zwecke (ab 2012 auch für freiwillige Feuerwehren und für Zwecke des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes sowie für Tierheime) grundsätzlich als Betriebsausgabe (wenn aus dem Betriebsvermögen geleistet) bzw. als Sonderausgabe steuerlich abzugsfähig. Wesentlich ist dabei das Merkmal der Freiwilligkeit – die Spende darf nicht Ersatz für eine Leistungsvergütung sein.

Mitteilungspflicht bei Auslandszahlungen (§ 109b EStG)

Zwecks Überprüfung der korrekten steuerlichen Behandlung in Österreich bzw. gegebenenfalls als Informationsweitergabe an den Staat, dem das Besteuerungsrecht zukommt, besteht für Honorare ins Ausland i.Z.m. bestimmten inländischen Leistungen eine Mitteilungsverpflichtung. Die Meldung gem. § 109b EStG hat, wenn elektronisch durchgeführt, grundsätzlich bis Ende Februar des auf die Zahlung ins Ausland folgenden Kalenderjahres zu erfolgen.

Spenden als Betriebsausgaben bzw. Sonderausgaben

Bekanntermaßen sind Spenden an Forschungseinrichtungen bzw. für mildtätige Zwecke (ab 2012 auch für freiwillige Feuerwehren und für Zwecke des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes sowie für Tierheime) grundsätzlich als Betriebsausgabe (wenn aus dem Betriebsvermögen geleistet) bzw. als Sonderausgabe steuerlich abzugsfähig. Wesentlich ist dabei das Merkmal der Freiwilligkeit – die Spende darf nicht Ersatz für eine Leistungsvergütung sein.

Betriebsfeiern und Weihnachtsgeschenke

Beitrags- und Steuerfreiheit besteht bis zu einer jährlichen Höhe von € 365,- für die Kosten der Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z. B. Betriebsfeiern, -ausflüge, kulturelle Veranstaltungen).

Beitrags- und Steuerfreiheit besteht bis zu einer jährlichen Höhe von € 186,- für die hierbei empfangenen üblichen Sachzuwendungen.

Was fällt beispielsweise unter Sachzuwendungen?

Erhöhung der Quellensteuer für Zinseinkünfte

Seit Juli 2011 stieg die EU-Quellensteuer für Zinsen an Steuerausländer von 20 % auf saftige 35 %. Auch Österreicher zahlen diese Steuer z.B. in der Schweiz oder Luxemburg. In der restlichen EU gibt es keine Quellensteuer, dafür eine Finanzamtsmeldung.

Seit 2005 gilt die EU-Zinsertragsrichtlinie, die Steuerausfälle auf Zinsen für EU-Bürger verhindern soll. Dabei wurden zwei Systeme eingeführt:

Änderungen in der Sozialversicherung für 2012

Wie jedes Jahr möchten wir Ihnen auch heuer wieder die neuen SV-Werte bekannt geben. Die aktuellen Werte und die Werte für 2012 entnehmen Sie der untenstehenden Tabelle.

Weiters kam es auch zu einer Anpassung der Grenzwerte für den Wegfall bzw. die Reduktion der Arbeitslosenversicherungsbeiträge bei geringem Einkommen.

Demzufolge gelten für das Jahr 2012 folgende Werte:

Steuern und Abgaben werden vor dem Jahreswechsel wieder geändert

Mitte November hat der Nationalrat das Budgetbegleitgesetz 2012 beschlossen, dass gemeinsam mit dem im Sommer beschlossenen Abgabenänderungsgesetz 2011 Änderungen und Neuerung mit sich bringt. Im Folgenden möchte ich die wichtigsten Änderungen kurz für Sie zusammenfassen.

Strafen und Geldbußen sind nicht mehr steuerlich abzugsfähig

Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2011 wurde nunmehr explizit gesetzlich geregelt, dass sämtliche in Gerichts- und Verwaltungsverfahren verhängte Strafen und Geldbußen nicht mehr steuerlich abzugsfähig sind.

Diese waren nach der bisherigen Judikatur in der Regel auch nicht abzugsfähig mit Ausnahme der Strafen, die verschuldensunabhängig oder nur aufgrund eines geringen Verschuldens verhängt wurden und das Fehlverhalten im Rahmen der normalen Betriebsprüfung auffiel.

Italienische UID-Nummern prüfen

Italienische Umsatzsteuer-Nummern gelten nicht mehr automatisch als UID-Nummern. Prüfen Sie daher die UID-Nummern Ihrer italienischen Geschäftspartner. 

Eine entsprechende italienische Verordnung vom 29.12.2010 verlangt, dass die USt-Nummer nur durch ein ausdrückliches Genehmigungsverfahren zur UID-Nummer wird. Nur für bestehende Unternehmen mit umsatzsteuerlicher Registrierung in Italien gibt es Erleichterungen: 

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© 2012 Mag. Andreas Valsky, LL.M., 2000 Stockerau